Second Shooter bei Hochzeiten – Pro & Contra
Was ist ein Second Shooter bei Hochzeiten?
Unter einem Second Shooter versteht man einen zweiten Fotografen oder eine zweite Fotografin zusätzlich zum Hochzeitsfotografen. Man sieht das heute recht häufig.
Zum einen gibt es Fotografen, die als Paar arbeiten. Zum anderen bieten viele Hochzeitsfotografen einen Second Shooter als zusätzliche Option in einer Hochzeitsreportage an. Der Vorteil scheint auf der Hand zu liegen: mehr Kameras gleich mehr Fotos.
In diesem Artikel geht es um die Frage, ob ein Second Shooter grundsätzlich immer von Vorteil ist. Für euch ist das eine interessante Frage, denn ein zusätzlicher Fotograf ist ein weiterer Kostenfaktor.
Außerdem gibt es Hochzeitsfotografen wie mich, die prinzipiell ohne Second Shooter arbeiten – und das aus gutem Grund.

Vorteile eines Second Shooters
Der große Vorteil eines Second Shooters scheint auf den ersten Blick klar zu sein: Mehr Fotografen bedeuten auch mehr Bilder. Man hat die Möglichkeit, sich aufzuteilen und verschiedene Blickwinkel einzufangen. So entstehen Aufnahmen aus unterschiedlichen Perspektiven, die einander gut ergänzen.
Außerdem können Dinge parallel eingefangen werden. Ein klassisches Beispiel ist das Getting Ready, wenn sich Braut und Bräutigam an unterschiedlichen Orten vorbereiten und beide Momente gleichzeitig fotografisch begleitet werden.
Die Nachteile eines Second Shooters
Auf den ersten Blick scheint es tatsächlich nur einen einzigen Nachteil eines Second Shooters aus eurer Sicht zu geben: Es entstehen mehr Kosten.
Wenn ihr einen Hochzeitsfotografen bucht und zusätzlich einen zweiten dazu nehmt, wird es teurer. Vergleicht ihr Preise und stellt fest, dass ein Hochzeitsfotografen-Paar genauso viel kostet wie ein einzelner Fotograf, ist es rein logisch so, dass das Paar als einzelne Fotografen günstiger wäre.
Mit anderen Worten: Ihr bekommt für das gleiche Geld manchmal weniger Qualität. Möchtet ihr die gleiche Qualität, kostet es am Ende mehr. Das ist der offensichtliche Nachteil eines Second Shooters.
Ist ein Hochzeitsfotografen-Paar die bessere Wahl?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein gutes Beispiel ist ein Restaurant: Wir beurteilen es nach dem Essen und danach, ob es uns schmeckt oder nicht. Wie viele Köche am Ende in der Küche standen, ist dabei egal.
Viele Köche machen das Essen nicht automatisch besser. Es braucht einen hervorragenden Koch für ein hervorragendes Gericht, nicht mehr.
Genauso ist es auch mit Hochzeitsfotografen. Wenn euch die Bilder gefallen, vielleicht sogar besser als bei anderen Fotografen, dann habt ihr den oder die richtigen gefunden.
Warum ich ohne Second Shooter arbeite
Stellt euch vor, es sind zwei Fotografen auf eurer Hochzeit. Beide stehen recht statisch und bewegen sich nicht viel, zum Beispiel bei der Trauung: einer vorne, einer hinten. Das sind zwei Perspektiven.
Ich bin als Hochzeitsfotograf anders, denn ich bin ständig in Bewegung und decke sehr viel ab. Nehmen wir den Einzug bei der Trauung: Ihr bekommt von mir Fotos, wie die Braut hereingeführt wird. Bilder vom Bräutigam aus seiner Sicht, Bilder von der Braut aus ihrer Sicht, Fotos von vorne, von hinten, in der Totalen und im Detail sowie Bilder von Familie und Freunden – all das in diesen wenigen Sekunden.
Wenn zwei Fotografen das abdecken möchten, würden sie sich wahrscheinlich eher im Weg stehen.
Genau das ist auch der Grund, warum ich immer alleine arbeite. Ich hatte in der Vergangenheit schon Fotografen bei Hochzeiten dabei, die gerne zuschauen wollten. Das hat mich eher abgelenkt, weil ich viel auf sie achten musste. Daher fotografiere ich am liebsten alleine.

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FAQ zu Second Shooter
Was ist ein Second Shooter bei Hochzeiten?
Ein Second Shooter ist ein zweiter Fotograf oder eine zweite Fotografin, die zusätzlich zum Hochzeitsfotografen gebucht wird. Ziel ist es, mehr Perspektiven und mehr Bilder von der Hochzeit zu bekommen.
Ist ein Hochzeitsfotografen-Paar automatisch die bessere Wahl?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist nicht, wie viele Fotografen vor Ort sind, sondern ob euch die Bilder gefallen. Viele Fotografen machen eine Reportage nicht automatisch besser.
Welche Vorteile hat ein Second Shooter?
Der große Vorteil scheint klar zu sein: Mehr Fotografen bedeuten mehr Bilder. Man kann sich aufteilen, unterschiedliche Blickwinkel einfangen und Dinge parallel fotografieren, zum Beispiel beim Getting Ready, wenn sich Braut und Bräutigam an verschiedenen Orten vorbereiten.
Warum arbeitest du ohne Second Shooter?
Ich arbeite grundsätzlich ohne Second Shooter, weil ich als Hochzeitsfotograf ständig in Bewegung bin und sehr viel selbst abdecke. Gerade bei der Trauung entstehen in kurzer Zeit viele unterschiedliche Perspektiven.
Welche Nachteile hat ein Second Shooter?
Der größte Nachteil ist der zusätzliche Kostenfaktor. Ein zweiter Fotograf macht die Hochzeitsreportage teurer. Vergleicht man Preise, bekommt man für das gleiche Geld manchmal weniger Qualität, wenn zwei Fotografen statt einem sehr erfahrenen Fotografen gebucht werden.
Bekommen wir ohne Second Shooter genug Bilder und Blickwinkel?
Ja. Beim Einzug zur Trauung bekommt ihr Fotos, wie die Braut hereingeführt wird, Bilder vom Bräutigam aus seiner Sicht, Bilder von der Braut aus ihrer Sicht, Aufnahmen von vorne, von hinten, in der Totalen und im Detail sowie Bilder von Familie und Freunden – alles in wenigen Sekunden.
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